Praxis Dr. von Bergh!
Die Geschichte der Hypnose
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Die Hypnose war schon im vierten Jahrtausend vor Christus bei den Summerern bekannt. Auch im alten Indien und im alten Ägypten finden sich detaillierte Anweisungen, wie man eine Hypnose einleitet. Die bekannten Schlaftempel im alten Griechenland waren Orte, wo Kranke schliefen und sich von Priestern Heil- Suggestionen flüstern ließen.
Im Norden Europas beschäftigten sich im 11. Jahrhundert viele Mönche mit der Kunst der Hypnose, so auch Paracelsus (Theophrastus Bombastus von Hohenheim von 1498-1541). Er lehrte, dass der entscheidende Einfluss bei Heilungen der "innere Arzt" sei. Doch die heilige Inquisition ließ diese Form der Heilkunst in Vergessenheit geraten; denn jeder, der sie auszuüben verstand, geriet in Gefahr, als Teufelsbeschwörer verbrannt zu werden.
Im 17. Jahrhundert waren wieder Heilungen über Hypnose möglich. Das Wissen ging über Athanasius Kircher (1606-1680), Maximilian Hell (1720-1792), Franz Anton Mesmer (1734-1815), Abbé Faria (1755-1819) und James Braid (1795-1860), der den Namen Hypnose (von griech. hypnos = Schlaf) prägte.
Einen entscheidenden Einfluss hatte der französische Apotheker und Hypnotiseur Emile Coué (1857-1926). Er wird als der Begründer der modernen Hypnosetechnik angesehen; von ihm stammt auch die recht berühmte Suggestionsformel "Es geht mir von Tag zu Tag immer besser und besser!".
Nach ihm beschäftigten sich noch einige andere Forscher mit diesem Themengebiet, bis sich schließlich Sigmund Freud dieser Technik annahm, um Wissen über das Unterbewusste zu erlangen. Fast gleichzeitig entwickelte I.H. Schulz 1910 die Praxis des Autogenen Trainings. Für die wesentliche Verbreitung der Hypnose trug L.M. LeCron bei, ein amerikanischer Hypnose-Fachmann.
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