Praxis Dr. von Bergh!
Thymustherapie
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Liebe Patientin, lieber Patient,

Sie kennen vielleicht das Gefühl, nach einem überstandenen Infekt oder einer Grippe nicht mehr so rasch wie früher auf die Beine zu kommen. Vielleicht fällt Ihnen auch auf, dass Sie „der kleinste Windhauch" plötzlich umpustet, etwas, das Sie vor Jahren noch nicht von sich kannten. Eine Blutuntersuchung ergibt völlig normale Werte.
Was steckt dahinter? Nicht nur Sie altern, sondern auch Ihr Immunsystem.
Warum passiert das?
Was können Sie dagegen tun?

Ihr persönlicher „Bodyguard" - Ihr Immunsystem

In jeder Sekunde unseres Lebens muss sich unser Körper gegen Eindringlinge, wie Pilze, Viren und Bakterien, wehren. Zusätzlich muss er Giftstoffe und Abfall entsorgen. Die Evolution hat ein gigantisches, hoch komplexes System entwickelt, das bei allen Stoffen, mit denen Ihr Körper in Kontakt kommt, prüft, ob diese nützlich oder gefährlich für ihn sind. Bei Gefahr schützt Sie dieser Mechanismus automatisch rund um die Uhr, ohne dass Sie ständig daran denken müssen. Er funktioniert als Ihr Bodyguard zwischen Ihnen und Ihrer Umwelt: Ihr Immunsystem.

Thymusdrüse: Ihr Schulungszentrum

Eine Schlüsselrolle nimmt dabei Ihre Thymusdrüse ein. Sie liegt unscheinbar hinter Ihrem Brustbein, ist aber „hellwach" und registriert alle Angriffe auf Ihren Körper. Darüber hinaus schult sie Ihr Abwehrsystem: Ihr Organismus schickt permanent bestimmte Sorten weißer Blutkörperchen in dieses Organ.
Hier werden sie von speziellen Eiweißstoffen der Thymusdrüse (sog. Thymosinen), den Lehrern Ihres Immunsystems, zu Abwehrspezialisten ausgebildet. Diese speziell „trainierten" weißen Blutkörperchen werden wieder in Ihren Köper geschickt und verrichten dort nach ihrer Ausbildung ihre Arbeit. Ihre Thymusdrüse „achtet" in ihrem Ausbildungsprogramm sehr darauf, dass nur - bildlich gesprochen - die „Eliteschüler" der weißen Blutkörperchen in Ihrem Körper tätig werden. 85% bestehen übrigens ihre - salopp formuliert -„Abschlussprüfung" nicht und werden ausgesondert.
In der Zeit der Pubertät vollbringt dieses Schullungszentrum Ihrer Immunabwehr wahre Höchstleistungen. Mit zunehmendem Alter aber nimmt diese Leistungsfähigkeit kontinuierlich ab. Sind Sie 50 Jahre alt, ist bereits fast 80% der Thymusdrüse in Fett umgewandelt und nur noch 20% arbeiten, siehe nachfolgende Abbildung.

Zusätzlich wird das Immunsystem durch Stress, körperliche Überforderung, Energiemangel, schädliche Umwelteinflüsse, dauerhafte Übersäuerung, übertriebene Medikamenteneinnahme und übermäßigen Konsum von Alkohol, Nikotin und anderen Drogen überstrapaziert. Erste Anzeichen eines nicht mehr intakten Immunsystems sind häufige Erkältungen ohne Fieber, schlecht heilende Wunden und verzögerte Erholungsphasen nach Erkrankungen. Spätestens jetzt sollte man eine Thymustherapie durchführen.
Wenn jedoch keine Stärkung des Immunsystems erfolgt, brechen manifeste Krankheiten aus. Häufige Infektionskrankheiten, rheumatische und andere chronische Krankheiten, Pilzerkrankungen und Autoimmunerkrankungen, wie Morbus Bechterew, Multiple Sklerose, Schuppenflechte, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, sowie eine erhöhte Anfälligkeit für Krebs, sind die Folgen, die auf einen Defekt des zellulären Immunsystems hinweisen.
Dieser Prozess ist nun nicht mehr umkehrbar, aber wir können dem Schulungszentrum Ihres körpereigenen Bodyguards ein wenig unter die Arme greifen.

Wie wirkt eine Thymus-Therapie und wann ist sie indiziert?

Wir führen Ihrem Körper ganz einfach wieder Thymuswirkstoffe (Thymuspeptide) zu. Diese üben einen Reiz auf die Drüse aus und bringen sie dazu, wieder wirkungsvoller zu arbeiten. So können Sie die Folgen der so genannten „Immunopause" deutlich abschwächen.
Diese Thymuswirkstoffe haben einen direkten Einfluss auf Ihr Immunsystem und regen es zu neuen Leistungen an. Sie ersetzen zum Teil ausgefallene Funktionen Ihrer Thymusdrüse, fördern die Bildung körpereigener Abwehrstoffe und korrigieren Fehlfunktionen.
Die Behandlung mit Thymuspeptiden wirkt nicht nur beim Menschen. Auch in Tierversuchen konnte man die Wirkung dieser Therapie feststellen. So sind fehlende Abstoßungsreaktionen nach Organ-transplantationen ebenfalls ein Zeichen für eine Insuffizienz des zellulären Immunsystems. Wie die nachfolgende Abbildung zeigt, kann diese Insuffizienz durch Verabreichung von Thymuspeptiden weitgehend korrigiert werden.

Eine unterstützende Behandlung mit Thymuspep¬tiden hat sich beim Menschen bewährt bei:


Wie wird eine Thymus-Therapie durchgeführt?

Bei der Thymus-Therapie erhalten Sie im Abstand von 2-3 Tagen je nach Erfordernis und Produkt acht bis zwölf Injektionen. Es hat sich, vor allem bei Patienten, die das 50. Lebensjahr überschritten haben, bewährt, diese Kur jährlich einmal zu wiederholen.
Krebspatienten jedoch sollten sich zweimal im Jahr dieser Behandlung unterziehen. Die Thymustherapie sollte dabei nicht gleichzeitig mit der Misteltherapie erfolgen, sondern immer im Wechsel. Während der kurmäßigen Anwendung, die in der Regel zwischen 3-6 Wochen dauert, können Sie dabei Ihren gewohnten Lebensrhythmus beibehalten. Häufig werden bei der Thymustherapie gleichzeitig Folsäure und andere B-Vitamine verabreicht.

Auch zusätzliche Gaben von Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen während und nach der Behandlung wirken unterstützend.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an unser Praxisteam.
Dr. Mischa von Bergh ist Mitglied der Ärztegesellschaft für Gesundheitsmedizin und Prävention.

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